Orthopädische Praxis Olaf Grytzka - Facharzt für Orthopädie und Chirurgie

Neuraltherapie


Die Neuraltherapie ist ein alternatives Heilverfahren. Ihr Einsatzgebiet ist vielseitig. In der Orthopädie findet sie hauptsächlich ihre Anwendung bei Arthrosen, Beschwerden der Wirbelsäule (Spondylosis, Osteochondrosis, Zervikalsyndrom, Bandscheibenschaden usw.), Muskelschmerzen, Gelenk- und Weichteilrheuma (Fibromyalgie), Knochenhauterkrankungen, Tennisellenbogen, Hüftbeschwerden, Hexenschuss (Lumbago bzw. Lumboischialgie) oder Nervenschmerzen (Neuralgien). Prinzipiell handelt es sich um eine Therapie, bei der ein Betäubungsmittel direkt an den Ort des Geschehens eingebracht wird.

Entsprechend dem Anwendungsbereich unterscheidet sich das Verfahren der Neuraltherapie:

Die Triggerpunktinfiltration (Triggerpunkt = empfindlicher, schmerzhafter Punkt der Muskulatur mit Schmerzausstrahlung in dazugehörige Bereiche): Hier wird ein Betäubungsmittel direkt in den schmerzhaften Muskelbereich eingebracht.

Die Nervenblockade: Es werden betroffene Nerven gezielt kurzfristig betäubt, um den Schmerz zu unterbinden und der gereizte Nerv kann sich erholen.

Die Störfeldanästhesie: Schmerzen haben nicht immer ihren Ursprung in ihrer direkten Körperregion. Bei der Störfeldanästhesie wird die Ursprungsregion identifiziert (häufig sind dies Narbengewebe) und diese mit einem lokalen Betäubungsmittel umspritzt, was das Verschwinden der Schmerzen an der betroffenen Körperregion hervorruft.



Zurück zur Übersicht konservative Therapie