Orthopädische Behandlung von Beschwerden

Orthopädische Behandlung von Beschwerden

Die Orthopädie befasst sich mit Erkrankungen und Fehlbildungen des gesamten menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates. Dieser setzt sich zusammen aus Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Ein erwachsener Mensch verfügt in der Regel über 206 Knochen und über 650 Muskeln. Leider machen uns einige dieser Strukturen - sei es durch äußere Einflüsse, bedingt durch die Lebensumstände oder durch das Alter - manchmal Beschwerden. Degenerative (verschleißbedingte) Erkrankungen an der Wirbelsäule oder den Gelenken (Arthrose) führen in der Regel zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen, die oftmals zu Schon- bzw. Fehlhaltungen führen und schmerzhafte Muskelverspannungen mit sich bringen. Dies gilt es zu vermeiden. Durch physikalische und/oder physiotherapeutische Maßnahmen, eine gezielte, individuell abgestimmte Schmerztherapie, den Einsatz entzündungshemmender Medikamente oder Akupunktur gibt es hier viele konservative Behandlungsmöglichkeiten, diesem schmerzhaften Teufelskreis zu entrinnen. Verletzungen der Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder oder Sehnen entstehen häufig durch eine äußere Gewalteinwirkung oder durch Über- und Fehlbelastungen eines Muskels oder Gelenkes. Die Behandlung einer solchen Verletzung richtet sich nach der Art der Ausdehnung und den persönlichen Lebensumständen. Bei geringfügigeren Verletzungen sind hier konservative Behandlungsmöglichkeiten gegeben. Wichtig ist die Entlastung oder Ruhigstellung der Strukturen. Bei stabilen Gelenkverletzungen oder bei Knochenbrüchen (Frakturen) mit geringer Dislokation gehört zur Behandlung das Einleiten abschwellender Maßnahmen, die Schmerzbehandlung und die Ruhigstellung der Fraktur bis zur knöchernen Heilung mittels immobilisierender Verbände, Gipsverbände, Kunststoffstützverbände, Bandagen oder Orthesen. Eine anschließende physiotherapeutische Behandlung wirkt unterstützend, um die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit wieder gänzlich herzustellen.

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Arthrosetherapie

Arthrosetherapie

Die Arthrose ist eine chronische Erkrankung, deren Folge eine zunehmende Funktionseinschränkung des Gelenkes ist. Aufgrund des fortschreitenden Charakters der Erkrankung ist hier eine umfassende und nachhaltige Behandlung angezeigt, deren Ziel es ist, das Fortschreiten länger hinauszuzögern, die durch die Arthrose bedingten Schmerzen zu lindern und die Bewegung des Gelenkes möglichst gut und lange zu erhalten. Arthrosepatienten werden beraten bezüglich einer Anpassung ihres Lebenswandels (z.B. Gewichtsabnahme, um die betroffenen Gelenke zu entlasten; Beratung bezüglich sportlicher Aktivitäten, um das richtige Verhältnis zwischen Be- und Entlastung zu erreichen), physiotherapeutischer und physikalischer Maßnahmen, medikamentöser Therapie, der Verabreichung entzündungshemmender und knorpelschützender Substanzen und der Verordnung orthopädietechnischer Hilfsmittel wie Orthesen oder Bandagen. Gemeinsam mit unseren Patienten erarbeiten wir individuelle Konzepte zur spezifischen Behandlung der Erkrankung.

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Wirbelsäulentherapie

Wirbelsäulentherapie

Durch die Anatomie von uns Menschen ist gerade die Wirbelsäule ganz spezifischen Belastungen ausgesetzt, schon allein durch unseren aufrechten Gang. Dabei sind die Hals- und die Lendenwirbelsäule die beweglichsten Abschnitte unserer Wirbelsäule und besonders an den Übergängen zu Steißbein und Brustwirbelsäule wirken oft hohe Belastungen auf uns ein. Daher kommt es gerade hier zu verstärktem Verschleiß und damit zu Beschwerden. Durch die Vielfältigkeit möglicher Ursachen für Probleme mit der Wirbelsäule ist ein umfassendes Spektrum an orthopädisch-medizinischer Diagnostik, Methodik und Erfahrung erforderlich. Durch oft sehr individuelle und unterschiedliche Schmerzarten und Symptome ist es oft nur dem erfahrenen Arzt möglich, eine sehr genaue Diagnose der Schmerzursache zu erstellen und wirksame und erfolgversprechende therapeutische Maßnahmen einzuleiten. In 80% aller Fälle sind im Falle akuter Rückenschmerzen und leichter neurologischer Ausfälle konservative Behandlungen ausreichend, operative Maßnahmen müssen daher oft nicht angewandt werden. Hierdurch können die meisten Patienten von uns bereits nach zeitlich kurzer und gezielter Behandlung wieder schmerzfrei in ihren Alltag zurückkehren.

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Sehnentherapie

Sehnentherapie

Sehnen sind das Bindeglied zwischen der Muskulatur und den Knochen bzw. Gelenken, sie befestigen unsere Muskeln an mindestens zwei Punkten am Skelett. Dabei erfolgt die Kraftübertragung unserer Muskeln über die jeweiligen Sehnen und in Abhängigkeit der Funktionalität und der Lokalisation am Körper kommt es zu Beugung und Streckung. In den meisten Fällen sind Sehnenbeschwerden äußerst unangenehm und schmerzhaft. Sollten die Schmerzsymptome nicht behandelt werden und die betroffenen Sehnen weiterhin dauerhafter Belastung ausgesetzt sein, kann es zu einem Sehnenabriss führen, was in den allermeisten Fällen zu anhaltend starken Beeinträchtigungen der lokalen Bewegungsfähigkeit führt. Damit dies sowie chronische Beschwerden gar nicht erst entstehen, sollten bereits leichte Symptome frühzeitig von einem Orthopäden untersucht werden. Meist haben sehneninduzierte Probleme belastungsbedingte Ursachen wie Entzündungen und Veränderungen der Kollagenfasern, die heutzutage jedoch mit unterschiedlichen und sich oft ergänzenden Therapieformen sehr wirksam und schonend behandelt werden können wie u.a. durch Stoßwellentherapie und Akupunktur, oftmals ergänzt durch physiotherapeutische Verfahren und Kinesio-Taping.

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Schmerztherapie

Schmerztherapie

Dauerhafte Schmerzsymptome, besonders solche am Rücken, haben ihre Ursache häufig im Verschleiß (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke, in Bandscheibenvorfällen oder Einengungen des Rückenmarkskanals sowie Ischiasbeschwerden. Die Schmerztherapie beinhaltet die medikamentöse Therapie in Form von Tropfen und Tabletten, die Infusionstherapie, die Facetteninfiltrationen und die periradikulären Infiltrationen. Eine Operation wird in den allermeisten Fällen gar nicht erst erforderlich, wenn eine lokale Injektionstherapie unter Röntgen- bzw. CT-Kontrolle durchgeführt wird. Bei dieser sehr schonenden und minimal-invasiven Behandlung werden unter schwacher Röntgenstrahlung millimetergenau wirksame, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente an der Schmerzquelle injiziert. Einen derartigen Eingriff können wir problemlos ambulant in unserer Praxis durchführen. In den allermeisten Fällen können unsere Patienten schon nach kurzer Zeit wieder in ihren gewohnten Tagesablauf zurückkehren. Die genannten Schmerztherapien können wir sämtlich durchführen, einige davon auch in unserer Zweitpraxis in Düsseldorf-Oberkassel.

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Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie

Ein Stoßwellengerät sendet hochenergetische Druckwellen, ähnlich den Schallwellen, gebündelt durch die Haut in das Gewebe. Man unterscheidet zwischen fokussierter und radialer Stoßwelle. Die radiale Stoßwelle besitzt eine geringere Eindringtiefe und wirkt mehr an der Oberfläche, wodurch sie sich gut zur Behandlung von muskulären Verspannungen eignet. Sie regt den Stoffwechsel an und wirkt ähnlich einer tiefen Massage. Die fokussierte Stoßwelle wird zielgerichtet auf einen bestimmten Punkt gerichtet und sendet kurze Schallimpulse stärkerer Energie. Diese eignen sich sher gut z.B. zur Behandlung des Ellenbogens (Tennisarm/Golferellenbogen), der Schulter (Kalkschulter) und der Ferse (Fersensporn). Schlecht heilende Wunden oder Frakturen können ebenso mit der Stoßwelle behandelt werden. Oftmals lassen sich durch die Stoßwellentherapie chirurgische Eingriffe umgehen.

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Chirotherapie

Chirotherapie

Vorübergehende Fehlstellungen bzw. Verschiebungen der Wirbelsäule oder Gelenke, können Verspannungen oder Einschränkungen in der Beweglichkeit (sog. Blockaden) verursachen. Kopfschmerzen, Schwindel, Schulterbeschwerden, Schmerzen in den Hüftgelenken, Knie- und Fußgelenken sind häufig Folge einer solchen Blockade. Durch die chirotherapeutische Behandlung können Blockaden durch entsprechende, vom Fachmann angewandte Handgriffe gelöst werden. Hier unterscheidet man zwischen Mobilisation und Manipulation. Bei der Mobilisation wird über Druck und Zug die Verspannung der Muskulatur gelöst und hierdurch auch die Gelenkstörung. Bei der Manipulation wird durch den direkten Handgriff am entsprechenden Gelenk ein kurzer Impuls ausgelöst - welchen man mitunter auch als das typische Knackgeräusch wahrnimmt - und die Blockade ist gelöst.

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Sportmedizin

Sportmedizin

Grundsätzlich ist es sehr zu empfehlen – besonders auch im zunehmenden Alter -, vor dem Start einer neuen Sportart einen individuellen Check-up vorzunehmen. Hierdurch lassen sich Schmerzen, Verletzungen sowie einseitiger Verschleiß durch Fehlbelastungen bereits im Vorfeld vermeiden. Für den Breiten- sowie den Spitzensport verfügen wir neben der gängigen sportmedizinischen Ausbildung über ein großes Maß an Erfahrung in bekannten aber auch vielen modernen Lifestyle-Sportarten. Hierdurch können wir Sie sehr persönlich und fachgerecht beraten und durch eine individuelle und spezielle Diagnostik lässt sich meist eine geeignete Sportart für jeden Anspruch finden. Und auch im akuten Fall sportmedizinischer Verletzungen brauchen Sie sich keine Sorgen um Ihre sportlich-körperliche Betätigung zu machen: Die frühere orthopädische Ansicht, bei Verletzungen ein generelles Sportverbot auszusprechen, ist heutzutage weitestgehend überholt.

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Akupunktur

Akupunktur

Schmerzen der Wirbelsäule, Sehnen- und Gelenkerkrankungen, Tennisellenbogen, chronische Hüft-, Knie- und Arthroseschmerzen können mit der Akupunktur hervorragend behandelt werden. Bei der Akupunktur handelt es sich um ein methodisches Verfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin. Sie zielt auf die Beeinflussung des energetischen Potentials im menschlichen Organismus ab. Anders als in der klassischen Schulmedizin beschreitet die Akupunktur einen alternativen Weg zur Schmerztherapie – ohne Injektionen oder Schmerzmittel. Hierbei werden feine Nadeln an genau definierte Zonen des Körpers gesetzt und bekämpfen so die Schmerzen, lösen schmerzauslösende Blockaden und versuchen damit das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Ziel ist stets, durch die punktgenaue Nadelstimulation den Energiestau im Körper zu lösen. Aktuelle Studien aus Deutschland belegen, dass teilweise bis zu 80% der Patienten von dieser Therapie profitieren und Linderung ihrer zum Teil chronischen Schmerzen erfahren. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden mittlerweile bis zu 30 Akupunktur-Behandlungen im Jahr gänzlich bezahlt und übernommen. Durch Zusatzstudien und Fortbildungen in China sind wir in unserer Praxis gezielt ausgebildet und verfügen über langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet. Bitte fragen Sie uns, ob bei Ihrer Krankheit eine Behandlung mit Akupunktur sinnvoll sein kann.

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Hyalurontherapie

Hyalurontherapie

Bei einem verschlissenen, arthrotischen Gelenk ist die Knorpeloberfläche aufgeraut und oftmals nicht mehr vorhanden. Die natürliche Hyaluronsäure wird hier in einer nicht ausreichenden Menge und Qualität gebildet. Hier besteht nun die Möglichkeit der Applikation einer hochmolekularen, synthetisch hergestellten Hyaluronsäure auf Basis einer biochemisch erzeugten, humanen Substanz, die der natürlichen Gelenkflüssigkeit stark ähnelt, jedoch in ihrer Wirkung deutlich überlegen ist. Sie bewirkt eine Art „Versiegelung“ des Gelenks. Diese Methode findet zusehends Anwendung und bietet – neben knorpelregenerierenden Infusionsbehandlungen mit gezielten vitaminreichen, entzündungshemmenden und muskelentspannenden Infusionen – eine wirksame alternative Möglichkeit, der Arthrose Einhalt zu gebieten. Die Hyaluronsäure ermöglicht – wie in einem gesunden Gelenk die intakte Knorpelschicht in Verbindung mit einer niedrig-molekularen Gelenkflüssigkeit - reibungslose Bewegungsabläufe, eine gute Schmierung sowie ausreichenden Gelenkschutz. Vorteile und Chancen der Hyaluronsäure bestehen in der Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit, der effektiven Schmerzlinderung, der Reduktion der Einnahme von Schmerzmitteln, der Verbesserung des mechanischen Gelenkschutzes und in der Kürze der Behandlungsdauer.

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PRP-Therapie (ACP)

PRP-Therapie (ACP)

PRP ist die Abkürzung für (englisch) „Platelet Rich Plasma“. Hiermit gemeint ist Plasma, also der flüssige Teil des Blutes, das mit Thrombozyten (Blutplättchen) aus dem eigenen Blut angereichert wird. Hierzu wird dem zu behandelnden Patienten Blut entnommen und mittels einer Zentrifuge in seine Einzelbestandteile zerlegt. In weiteren, mehrphasigen Prozessschritten können daran anschließend große natürliche Anteile Blutplättchen gewonnen werden. Der Wirkstoff einer solchen PRP-Therapie basiert also auf patienteneigenem und stark konzentriertem Plasma, reich an Blutplättchen und mit zahlreichen natürlichen Komponenten zur Wundheilung. Dieses «Platelet Rich Plasma“ spritzen wir dann direkt ins betroffene Gelenk. Besonders bei der Arthrose hilft dieses aus Eigenblut gewonnene PRP bei der effektiven Schmerzlinderung und einer Wiederherstellung und Verbesserung der Beweglichkeit. In den meisten Fällen braucht es hierfür mehrere Injektionen bei unseren Patienten. Am besten schlägt diese Therapieform in frühen Phasen der Arthrose an. Wir empfehlen sie besonders in den Fällen, wenn knorpelaufbauende Präparate keine Wirkung zeigen oder eine Cortisonbehandlung nicht erwünscht ist. Dieses Verfahren ähnelt dem der Hyalurontherapie.

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CT-/BV-Injektionen

CT-/BV-Injektionen

Mittels eines Einsatzes von modernen Computertomographen (CT), Röntgen-Bildwandlern (BV) sowie Ultraschall wird es möglich, unter andauernder Ansicht des Schmerzzentrums eine hocheffektive Therapie an der Hals- oder Lendenwirbelsäule durch spezifische Injektionen vorzunehmen. Hierbei wird eine geeignete Injektionsnadel zielgenau im betroffenen Bereich der Wirbelsäule platziert, um wirksame Medikationen lokal zu verabreichen (z.B. Schmerzmittel, Entzündungshemmer, Hyaluronsäure). Sofern erforderlich wird die Behandlung wiederholt, was jederzeit problemlos möglich ist. Durch die Verwendung unseres volldigitalen Röntgengeräts ist die Strahlung sehr gering und vernachlässigbar. Diese Form der Behandlung wird durch den erfahrenen Orthopäden angewandt, wenn eine allgemeine Schmerztherapie keine befriedigende Wirkung erzeugt oder vormalige Krankheiten existieren, wie u.a. bei Bandscheibenvorfällen, Einengungen des Wirbelkanals und beim Verschleiß der Wirbelgelenke. Häufig bewirkt die Anwendung dieser Methodik eine schnelle und nebenwirkungsarme Schmerzlinderung bei unseren Patienten, eine Verbesserung tritt meist schon nach kurzer Behandlungsdauer ein. Sprechen Sie uns auf dieses Verfahren an, wir führen es in Zusammenarbeit mit unserer Zweitpraxis in Düsseldorf-Oberkassel durch.

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Stammzellentherapie

Stammzellentherapie

Die Stammzellentherapie zählt heutzutage zu einer der wirksamsten Therapiemethoden bei Arthrose. Letztgenannte - wie auch unter Arthrosetherapie bereits beschrieben - ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den Abbau des Gelenkknorpels sowohl der Extremitäten, aber auch der Wirbelsäule gekennzeichnet ist und deren Ursache durch die heutige Medizin noch nicht behoben aber dennoch therapiert werden kann. Diese von US-amerikanischen Wissenschaftlern entwickelte Behandlungsmethode wird heutzutage bei vielfältigen Krankheitsformen eingesetzt, wie z.B. bei Herzerkrankungen, Parkinson-Krankheit sowie bei zahlreichen Knorpel- oder Sehnenverletzungen. Als eine sehr sanfte Alternative zu einem invasiven Eingriff (wie z.B. beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks oder bei einer Wirbelsäulenoperation) erfreut sie sich großer Beliebtheit, bietet sie doch oftmals eine schonendere aber gleichwertige Heilung. Durch ein spezielles Verfahren werden dem Patienten hierbei körpereigene Stammzellen entnommen (meist aus dem Bauchfett). Nach einer geeigneten Aufbereitung entsteht ein Zellgemisch mit besonders regenerativen und entzündungshemmenden Wirkungen und Reparaturmechanismen. Diese aufbereiteten Zellen werden knorpelnah in das betroffene Gelenk zugeführt. Hierbei ist das Ziel, eine dauerhafte Schmerz- und Beschwerdelinderung für den Patienten zu erreichen. Oft führt sie zu einer vollständigen Genesung des betroffenen Bereichs. Die Stammzellentherapie ist eine Privatleistung.

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Neuraltherapie

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein alternatives Heilverfahren. Ihr Einsatzgebiet ist vielseitig. In der Orthopädie findet sie hauptsächlich ihre Anwendung bei Arthrosen, Beschwerden der Wirbelsäule (Spondylosis, Osteochondrosis, Zervikalsyndrom, Bandscheibenschaden usw.), Muskelschmerzen, Gelenk- und Weichteilrheuma (Fibromyalgie), Knochenhauterkrankungen, Tennisellenbogen, Hüftbeschwerden, Hexenschuss (Lumbago bzw. Lumboischialgie) oder Nervenschmerzen (Neuralgien). Prinzipiell handelt es sich um eine Therapie, bei der ein Betäubungsmittel direkt an den Ort des Geschehens eingebracht wird. Abhängig vom Anwendungsbereich unterscheiden sich die Verfahren der Neuraltherapie:
- Triggerpunktinfiltration (Triggerpunkt = empfindlicher, schmerzhafter Punkt der Muskulatur mit Schmerzausstrahlung in dazugehörige Bereiche): Hier wird ein Betäubungsmittel direkt in den schmerzhaften Muskelbereich eingebracht.
- Nervenblockade: Es werden betroffene Nerven gezielt kurzfristig betäubt, um den Schmerz zu unterbinden und der gereizte Nerv kann sich erholen.
- Störfeldanästhesie: Schmerzen haben nicht immer ihren Ursprung in ihrer direkten Körperregion. Bei der Störfeldanästhesie wird die Ursprungsregion identifiziert (häufig sind dies Narbengewebe) und diese mit einem lokalen Betäubungsmittel umspritzt, was das Verschwinden der Schmerzen an der betroffenen Körperregion hervorruft.

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Lasertherapie

Lasertherapie

Das Laserlicht ist ein energiereiches, stark gebündeltes Licht. Die Lasertherapie eignet sich zur Behandlung von Schulterbeschwerden (Periarthropathie), des Tennis- oder Golferellenbogens (Epicondylitis), bei Sehnenreizungen, Schleimbeutelentzündungen sowie verschleißbedingten Wirbelsäulenveränderungen. Sie regt den körpereigenen Stoffwechsel und den Selbstheilungsmechanismus an, verbessert die Durchblutung, hemmt Entzündungen und Schmerzen, wirkt abschwellend und sorgt für eine bessere Wundheilung.

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Reizstromtherapie

Reizstromtherapie

Bei der transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS) handelt es sich um eine Therapie zur Schmerzbekämpfung insbesondere bei Symptomen von Krankheiten wie einem HWS-/LWS-Syndrom, Schultergelenkschmerzen, Tennisellenbogen, Hüftgelenksschmerzen oder aber auch bei Ischiasschmerzen. Durch das Anlegen von kleinen Elektroden, durch welche ein ungefährlicher elektrischer Strom fließt, werden Nerven stimuliert und Schmerzen gelindert. Der Vorteil der Behandlung liegt in der nebenwirkungsfreien Therapie, welche bei Erfolg auch die Reduktion oder den Verzicht auf Medikamente ermöglicht.

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Facettenkoagulation

Facettenkoagulation

Orthopädische Probleme, die ihren Ursprung in den kleinen Wirbelgelenken (=Facettengelenken) haben, verursachen oft einen starken Schmerz im Kreuz, der oftmals in Gesäß und Beine übergeht. Meist reicht hierfür schon eine unglückliche Bewegung oder das Tragen leichter Gegenstände aus. Bei dieser bei unseren Patienten häufig auftretenden Symptomatik findet ein wenig aufwändiges und ungefährliches Verfahren Anwendung, das minimal-invasiv und ambulant durchgeführt werden kann. Häufig können mit dieser Facettenkoagulation Schmerzen für lange Zeit in einem hohen Maße reduziert oder auch ganz und gar therapiert werden. Hierbei handelt es sich um ein relativ neues, klinisch jedoch gut erprobtes schmerztherapeutisches Verfahren an der Lendenwirbelsäule, das sehr gezielt die Weiterleitung des Schmerzimpulses zum Gehirn unterbricht. Hierzu werden die schmerzleitenden Nervenfasern der Lendenwirbelsäule bei einer Temperatur von 80-90°C für ca. 60-90 Sekunden verödet. Diese Methode bedarf keines Skalpells und keiner Narkose, sie wird mittels einer sehr feinen Nadel angewandt. Die Durchführung nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch. Ein schwaches Lokalanästhetikum genügt bereits, um dieses Verfahren nahezu schmerzfrei durchzuführen. Neurologische Störungen können durch begleitend durchgeführte Stimulationstests nahezu vollständig ausgeschlossen werden. Vorteile dieser Behandlungsmethode bestehen unter anderen darin, dass der Patient nach Beendigung sofort aufstehen und sich normal bewegen kann und die Schmerzlinderung meist schon innerhalb weniger Tage einsetzt. Es ist jedoch anzumerken, dass dieser Eingriff die operativen Verfahren nicht grundsätzlich zu ersetzen vermag, in vielen Fällen diese aber aufzuschieben imstande ist und bei Bedarf sogar uneingeschränkt wiederholt werden kann. Dieses Verfahren können wir Ihnen in Kürze auch vor Ort anbieten, solange führen wir es in Zusammenarbeit mit unserer Zweitpraxis in Düsseldorf-Oberkassel durch.

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Akute Wundversorgung

Akute Wundversorgung

Unsere Haut ist das größte menschliche Organ. Sie besteht aus drei Schichten: Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Subcutis (Unterhaut). Darunter liegt die Faszie (eine Hülle aus Bindegewebe, die die Muskeln umgibt). Reicht eine Wunde bis in die Subcutis, muss ausgeschlossen werden, dass Gefäße und Nerven oder gar tiefere Strukturen wie Sehnen, Muskulatur und Knochen verletzt sind. Wir versorgen Ihre Wunde zügig und fachgerecht. Wir bitten Sie, idealerweise einen Impfausweis zu uns mitzubringen, um Ihren Tetanusschutz abklären zu können.

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Orthopädietechnische Verordnungen

Orthopädietechnische Verordnungen

Rückenschmerzen sind häufig bedingt durch eine Veränderung des Gangbildes, was wiederum u.a. auch Folge von Schmerzen in den Fuß-, Knie- oder Hüftgelenken, Beinlängendifferenzen oder einer Veränderung der Fußform sein kann. Daraus resultieren oft Schon- oder Fehlhaltungen. Durch eine entsprechende orthopädietechnische Einlagenversorgung kann hier meist Abhilfe geschaffen, das Gangbild verbessert und somit die Ursache der Beschwerdesymptomatik bekämpft werden. Bei alters-, unfall- oder krankheitsbedingter Bewegungseinschränkung wird nach orthopädietechnischer Verordnung auf Maß ein technisches Hilfsmittel für Sie erstellt. Hierzu zählen neben der klassischen Einlagenversorgung ebenso Prothesen und Orthesen, Bandagen und Korsetts.

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Naturheilverfahren

Naturheilverfahren

Alternativen zur klassischen Schulmedizin sind ebenso im Trend, wie nachgefragt und hilfreich. Insofern ist es wenig verwunderlich, dass sie als ergänzende und alternative Behandlungsformen immer mehr in den medizinischen Fokus rücken. Sie lassen sich dadurch kennzeichnen, dass sie sich natürlicher Verfahren bedienen und auf den Einsatz von chemisch hergestellten Präparaten verzichten und invasive Verfahren wie etwa Operationen vermeiden wollen. Da sich dieses Vorgehen von der Grundidee her mit den Überzeugungen unserer Praxis deckt - obwohl sich die genannten Verfahren durch die Erfordernisse des jeweiligen Einzelfalls nicht immer vermeiden lassen -, bieten wir Ihnen zusätzlich zu unseren konservativen Behandlungsangeboten auch eine erweiterte orthopädische Behandlung mit naturheilkundlichen und ganzheitlichen Methoden an. Hierzu zählen bei uns insbesondere die 5 Säulen nach Kneipp: (1) Bewegungstherapie, (2) Ernährungstherapie, (3) Ordnungstherapie, (4) Hydrotherapie und (5) Phytotherapie. Kommen Sie einfach auf uns zu, wir beraten Sie gerne, welche Verfahren Ihnen helfen können.

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